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10.08.2009

Ende... und ein neuer Anfang

Mit dem tot der Koalabärin Sam beenden wir hier auch die Berichte aus Australien. Einen wunderschönen, unvergessenen Weltjugendtag dürften wir erleben, haben in Form eines Tagebuch und vieler Fotos von unseren Erlebnissen Berichtet.
Ein halbes Jahr nach dem Weltjugendtag gab es verheerende Waldbrände im südosten Australiens. Die Wunden in der wunderschönen Landschaft werden mit der Zeit verheilen, die Wunden in den Seelen der Menschen die ihr gesamtes Hab und Gute oder sogar Angehörige verloren haben (wie auch einigen von unseren Gastfamilien) werden viel länger zum Heilen brauchen.

Wir werden weiter auf dieser Seite unter Madrid 2011 - es geht weiter über die Vorbereitungen zum nächsten Weltjugendtag berichten bis dann vielleicht einen neue Webseite zum nächsten Weltjugendtag online geht.

 

 

10.08.2009

Koala Sam gestorben

Ein halbes Jahr nach ihrer Aufsehen erregenden Rettung aus den australischen Buschfeuern ist die Koalabärin Sam gestorben. Premierminister Kevin Rudd äußerte sich tief betroffen über die Nachricht vom Tod "dieser wundervollen Koalabärin", die im Februar zum inoffiziellen Maskottchen der Brand-Überlebenden geworden war.

 SYDNEY. Ein Tierarzt schläferte die etwa vierjährige Bärin gestern während eines Unterleibseingriffes ein, bei dem sich herausstellte, dass Sams Zysten inoperabel waren. Er habe die Operation an den Eierstöcken nicht durchführen können, da Sams Bauchraum zu stark vernarbt gewesen sei, sagte der Tierarzt John Butler. Die Bärin hätte ansonsten zeitlebens starke Schmerzen erleiden müssen. "Wir hatten keine Hoffnung mehr, ihr noch helfen zu können."

 Die Bärin war während der Buschbrände Anfang Februar mit versengten Pfoten von einem Feuerwehrmann gefunden worden. Das Foto des Koala-Weibchens, das wie ein Baby gierig aus der Wasserflasche seines Retters nuckelt, ging um die Welt. Das Foto habe "Sam zum Symbol der Hoffnung für Australien gemacht”, sagte Rudd.

 Sams Zysten waren Folge einer urogenitalen Chlamydien-Infektion, wie sie bis zu 50 Prozent aller australischen Koalas befällt. Die Krankheit führt häufig zu Unfruchtbarkeit, Harnwegentzündungen und Blindheit - und endet ebenso häufig tödlich. Ob Sam bereits vor dem Feuer daran litt, war nicht bekannt.

Die Sam-Videos gibt es *HIER* als Link

 

 

10.07.2009

Der bester Job der Welt

Seit dem 02.07.2009 ist Ben auf Hamilton Island und hat den “besten Job der Welt”. In seinem Tagebuch ist täglich zu lesen, was er tagtäglich erlebt. Mit vielen Bilder sind werden seine Ausflüge und tägliche Leben beschrieben.

 

 

02.07.2009

Neuigkeiten zum WJT 2011

WJT-Projektleiter Santiago de la Cierva im Gespräch mit Zenit *klick mich*

 

Und noch was aus down under:

Ein Koalazwilling der von Hand aufgezogen werden muss und ein weißer Buckelwal:

*zum Video hier entlang*

 

Die Natur kommt in Südosten Australiens nicht zur ruhe. Es gibt schwere Stürme in Victoria:

*zum Video hier entlang*

 

 

29.06.2009

Endlich online

Endlich ist das Tagebuch als Komplettwerk online gegangen.
Interessen? Einfach *HIER KLICKEN*

 

 

03.05.2009

Die Webseite zum Weltjugendtag in Madrid 2011 ist online gegangen

Die Seite zum nächsten Weltjugendtag ist online gegangen. Leider zur Zeit nur auf spanisch. Hier geht’s direkt da in -> **KLICK MICH**

 

 

29.04.2009

Brief von Diözesamjugendselsorger Mike Kolb

Liebe Freunde,

“was lange währt, wird endlich gut”

Heute kann ich euch mit großer Freude berichten, dass in der Woche vor Ostern von unserer Seite zwei Überweisungen getätigt wurden, einmal an die St. Marya Church Whittlesea und dann an die St. Francis of Assisi Parish in Mill Park. An beide haben wir den stolzen Betrag von 3.923,70 überwiesen. Ihr könnt daraus ersehen, dass aus dem Aufruf zur Unterstützung unserer Freunde in Australien, die durch das verheerende Buschfeuer im Februar furchtbar in Mitleidenschaft gezogen wurden, durch eure Spendenbereitschaft gut 8.000,00 € zusammen gekommen sind.

Dafür möchte ich euch aus ganzem Herzen mein großen Respekt zollen und vergelt's Gott sagen. Es ist wirklich klasse zu sehen, wie ihr Freundschaft und Verbundenheit über tausende von Kilometern hinweg gelebt wird. Danke!

Besonders danken möchte ich an dieser Stelle noch einmal den Jesusbirds  und Frau Borstell für die Vermittlung der Kontodaten und Kontakte und die Weiterleitung der Schilderungen der schrecklichen Ereignisse durch die Buschbrände in Australien.

Wenn ich von dort höre, wie das Geld verwendet wird, werde ich mich wieder mit euch in Verbindung setzen.

Bis dahin grüße ich euch herzlich,

in Verbundenheit euer
Mike Kolb
Diözesanjugendseelsorger

 

 

04.03.2009

Der beste Job der Welt - Deutsche steht im Finale

In Australien wird momentan ein neuer Hausmeister für eine kleine, paradiesische Insel im Great Barrier Reef gesucht. Auf den angeblich "besten Job der Welt" haben sich fast 35.000 Leute beworben. Nun steht eine Deutsche vor den letzten Auswahlrunden.

SYDNEY - Mit ihrer Bewerbung für den "besten Job der Welt" auf einer australischen Paradiesinsel hat es die 28-jährige Mirjam Novak aus Erlangen in die Endrunde geschafft. Die Schauspielerin ist unter den letzten 16 Kandidaten, aus denen der "Insel-Hausmeister" auf Hamilton Island ausgewählt wird, wie der Tourismusverband des Bundesstaates Queensland am Freitag mitteilte. Ursprünglich hatten sich fast 35.000 Interessenten beworben.

 Die Kandidaten der Endrunde stammen aus 15 Ländern und sind zwischen 20 und 38 Jahren alt. Die Deutsche Mirjam Novak ist eine von sechs Frauen im verbliebenen Bewerberfeld. Die Schauspielerin geht unter anderem gegen eine japanische Rezeptionistin, einen indischen Radio-DJ, eine niederländische Fotografin und einen französischen Studenten ins Rennen. Zusätzlich zu den 15 kam eine Übersetzerin aus Taiwan per Internet-Abstimmung in die entscheidende Runde.

 In der Endausscheidung muss die Deutsche Finalistin aus dem bayerischen Erlangen mit harter Konkurrenz rechnen: Da die letzten 50 Kandidaten so beeindruckend gewesen seien, habe sich die Jury kurzerhand entschieden, die ursprünglich auf zehn Interessenten festgelegte Endrunde zu erweitern, sagte der Tourismusminister von Queensland, Peter Lawlor. Die Finalisten fliegen nun Anfang Mai auf die paradiesische Insel im Great Barrier Reef, wo nach der letzten Auswahlrunde am 6. Mai der Sieger verkündet wird.

 Die 28-jährige Mirjam Novak habe die Jury neben ihrer Bewerbung besonders durch "ihren freundlichen und aufgeschlossenen Charakter" sowie ihre Ungezwungenheit im Umgang mit den Medien überzeugt, hieß es auf der Internetseite, auf der die Finalisten vorgestellt werden. Die Erlangerin gibt dort Reisen als ihre Leidenschaft an und war bereits in Europa, den USA, Lateinamerika, der Türkei und Nordafrika unterwegs. Die in Los Angeles ausgebildete Schauspielerin ist demnach gerade dabei, ein Studium in den Fächern Englisch und Geschichte abzuschließen. Nebenbei arbeitet sie weiterhin als Schauspielerin.

 Der "beste Job der Welt" lockt mit einem Gehalt von umgerechnet 80.000 Euro für sechs Monate und der Aussicht auf Strand, Meer und Sonne. Zum Aufgabengebiet des Insel-Rangers zählen so verlockende Tätigkeiten wie baden, schnorcheln und in der Sonne liegen. Wer den Posten bekommt, muss als einzige wirkliche Arbeitsleistung einen Internetblog über die Vorzüge des Eilands schreiben. Dass die Einträge positiv ausfallen, dafür will die Tourismusbehörde mit einer luxuriösen Unterkunft und zahlreichen organisierten Privatausflügen auf der Insel sorgen. Mit der Aktion soll die Region als Urlaubsziel weltweit bekannter gemacht werden.

 

 

04.03.2009

Updates:

Update: Die Fotostrecke zur Brandkatastrophe hat weitere Bilder

Neu: Die Schönheit Australiens - Eine Fotostrecke

Neu: Klinik der Knuddeltiere - Eine Reportage

 

 

04.03.2009

Traumjob in Queensland: Bewerber-Run auf den Trauminseljob

Für den in einer Werbekampagne angebotenen Job als Ranger auf einer Paradies-Insel in Australien haben sich 34.684 Kandidaten aus aller Welt beworben. Zeitweilig brach der Server unter dem Ansturm zusammen.

SYDNEY - Ein Drittel der Bewerber stamme aus den USA, berichtete der Tourismusminister von Queensland, Desley Boyle, am Montag. Wer bis zur letzten Minute gewartet hatte, um sein erbetenes Video auf der Internetseite islandreefjob.com hochzuladen, wurde enttäuscht: Die Server brachen wegen des hohen Betriebs kurz vor Ablauf der Bewerbungsfrist am Sonntag zusammen.
 Bei dem Job geht es darum, sechs Monate in einem Luxus-Ferienhaus auf der kleinen Insel Hamilton auf dem Great Barrier Reef zu leben, zu fischen, zu schnorcheln und zu faulenzen. Darüber muss der Gewinner dann in einem wöchentlichen Blog berichten. Dazu gibt es ein Taschengeld von 75 000 Euro sowie Flugtickets zur An- und Abreise. Die Tourismusbehörde hatte sich das ungewöhnliche Angebot als Werbekampagne ausgedacht und weltweit Furore gemacht. Sie wählt nun bis 3. März 50 Kandidaten aus, die in die engere Auswahl kommen. Der angeblich "beste Job der Welt" beginnt am 1. Juli. (dpa)

 

 

15.02.2009

Sonderseiten zu den verherenden Buschfeuern in Australien

***KLICK MICH***

 

 

19.01.2009

Reisebricht: Die Küste von Melbourne bis Cairns

Lust einmal selbst nach Australien zu fahren? Oder einfach nur an einem interessanten Reiseberichten Interessiert?

Hier gibt es einen Bericht über die australische Ostküste, von Melbourne im Süden zum Great Barrier Reef im Norden.
Unberührte Landschaften, endlose Traumstrände und weltoffene Großstädte:
Australiens Ostküste erstreckt sich über 5.000 Kilometer entlang des Pazifiks.

***KLICK MICH ZUM WEITERLESEN***

 

 

14.01.2009

Traumjob in Queensland: Tropeninsel sucht Ranger

Wer würde gerne sechs Monate am Strand in der Sonne liegen, schnorcheln und dafür auch noch gut bezahlt werden? Interessenten sollten sich schleunigst für den "besten Job der Welt" in Australien bewerben.

Gesucht wird ein Inselbewohner im Gebiet des australischen Great Barrier Reefs. Dafür bietet das staatliche Tourismusamt Queensland Interessenten ein Gehalt von 150.000 australischen Dollar (78.000 Euro). Dazu kommt gratis die Unterbringung in einer schönen Villa am Meer, natürlich mit Pool und auch die Anreise auf die Insel Hamilton, Teil der Kette der Whitsunday-Inseln, wird übernommen.

Der bezahlte Inselbewohner muss dabei nur eine Aufgabe erfüllen: Er muss es sich richtig gutgehen lassen und darüber regelmäßig in einem Blog berichten, Fotos ins Internet stellen und vom lockeren Inselleben schwärmen - mit dieser Werbung will der Staat Queensland den Tourismus in der Region fördern. "Vor Ort herrscht das ganze Jahr über angenehm warmes Klima und das Zusammenspiel von blauem Himmel, kristallklarem Wasser und weißem Sand bilden die perfekte Kulisse für ein ideales Inselleben", heißt es in der Stellenausschreibung über die Insel vor der Küste Queenlands.

"Das wird riesig werden", sagte der Chef des Tourismusverbandes der Whitsundays, Peter O'Reilly. Er rechne mit tausenden Bewerbungen aus aller Welt. Bis 22. Februar kann jeder sein Glück versuchen. Elf Bewerber würden dann im Mai zur Endausscheidung auf die Hamilton-Insel eingeladen. Am 1. Juli muss der erfolgreiche Kandidat dann seine harte Aufgabe als "Island Caretaker" antreten.

Quelle: stern.de
 

 

 

11.01.2009

Am Fusse des roten Felsens

Nach der Traumzeit
Eine Reise an den heiligen Berg der Aborigines und in das Herz des Kontinents, der ab nächster Woche mit "Australia" in den Kinos groß rauskommt

Es dauert weniger als eine halbe Stunde, bis der wohl berühmteste Fels der Welt vom begehrten Foto-Motiv zum stummen Statisten im Hintergrund mutiert. Eben noch hatten die Touristen um den besten Platz vor der Absperrung gerungen und mit gezückter Kamera auf den Moment gewartet, in dem die untergehende Sonne Ulurus glatte Oberfläche in ein intensives Orange taucht, um dann langsam den Himmel lila zu färben. Kaum jedoch strahlt der Vollmond links über dem Fels auf, früher bekannt als Ayers Rock, eilen die Menschen zu den gedeckten Tischen und kämpfen nun darum, möglichst dicht an einem der Heizstrahler zu sitzen, die die kühle Luft erwärmen.

Noch mehr Champagner oder doch lieber einen Wein aus dem Yarra Valley? Kürbissuppe oder zart gebratenes Kängurufleisch? Das sind jetzt die wichtigen Fragen hier, mitten im Busch. "Sounds of Silence Dinner" nennt sich die Veranstaltung, wohl in Anlehnung an das Geheul der Dingos und das Zirpen der Insekten, das zu hören ist, wenn das Stimmengewirr kurz nachlässt. Im Moment werden die Geräusche der Stille aber von der Melodie eines Didgeridoo übertönt -gespielt von einem Musiker, dessen blonde Haare auch noch im Dunkeln gut zu erkennen sind. Und spätestens da fällt auf, dass Koch, Kellner und Crew alle eines gemeinsam haben: Sie sind weiße Australier.

Geheime Legenden
Dabei wird auf traditionellem Aborigine-Land diniert. Seit rund 50 000 Jahren gehört die Gegend um Uluru dem Stamm der Anangu, 1986 hat die Regierung ihnen das Land offiziell zurückgegeben. Wer den Monolith, Heiligtum der Ureinwohner, sehen will, muss ein Ein-trittsticket für den Uluru-Kata Tjuta National Park kaufen; das Geld kommt in Teilen der lokalen Ureinwohner-Gemeinde zugute. Kein Aboriginie habe heute Abend spielen wollen, sie würden sich hier zu sehr zur Schau gestellt fühlen, erklärt Dwayne, der weiße Didgeridoo-Spieler.

Die Aborigines wollen ihre Kultur schützen. Ihre Traumzeit-Legenden sind geheim, nur die Anangu selbst kennen die ganzen Geschichten von Känguru-Mann, Laubenvogel-Frau und Regenbogenschlange, welche die Mythologie der Aborigines prägen. Und auch an ihre Heiligtümer lassen die Aborigines die Touristen nicht mehr nah heran. Bis vor Kurzem führte der so genannte "Base Walk" noch direkt am Fuße des Uluru entlang, jetzt wurde er verlegt.

Viele Touristik-Unternehmen hier im Nor-thern Territory gehören inzwischen Aborigines. Statt ihre Kultur von Weißen erklären zu lassen, führen jetzt die Ureinwohner selbst Touristen durch den Busch. "Warum sollen wir nicht endlich etwas Geld mit unserer Kultur verdienen?" sagt Bob Taylor, dessen Touren die Bräuche seines Arrernte-Stammes in den Mittelpunkt stellen. Er sitzt, den Sonnenhut tief über die dunklen Locken gezogen, in seinem Kleinbus in Alice Springs -von hier starten die Trips zum 445 Kilometer entfernten Uluru.

In diesem Jahr aber habe sich sehr viel Positives in der Beziehung zwischen weißen und schwarzen Australiern getan, sagt Bob. Kevin Rudd wurde zum neuen Premierminister gewählt und dieser hatte sich für all das Leid, das der so genannten "Stolen Generation" zugefügt wurde, offiziell entschuldigt. "Für mich war es sehr wichtig, dieses Wort zu hören", sagt Bob, der diesen Tag als einen der wichtigsten in der Geschichte von Australien bezeichnet.

Denn er, dunkelhäutig und blauäugig, ist eines dieser Mischlingskinder -schwarzer Vater, weiße Mutter -das vom Staat entführt und in einem katholischen Heim zur Umerziehung untergebracht wurde. Noch heute erinnert er sich genau an diesen Tag im Jahr 1968: Er war acht Jahre alt, saß im Klassenzimmer. Plötzlich öffnete sich die Tür, Polizisten stürmten herein und nahmen ihn mit. Erst zwanzig Jahre später sah Bob Taylor seine Familie wieder.

Wir fahren nach Hermannsburg im Süden von Alice Springs. Nur wenige Touristen finden den Weg dorthin. Das liegt vor allem an den 130 Kilometern staubiger Straße, die überwunden werden müssen. Lange sieht man nichts als nur die immer gleichen hellgrünen Spinifexgrasbüschel am Fenster vorbeiziehen, unterbrochen von einigen wenigen Gum Trees, sonst nichts als roter Sand. Ab und zu führt eine Sandstraße nach links oder rechts ab, Schilder weisen auf Aborigine-Gemeinden hin, die meisten sind aber so genannte "closed communities", das heißt, jeder, der das Land betreten oder durchqueren will, muss für rund 2,50 Dollar ein Permit kaufen.

Nicht so Hermannsburg. Wer die Einfahrt mit der schwarz-rot-goldenen Flagge der Ureinwohner passiert, steht wenige Minuten später zwischen den historischen Gebäuden, wie sie 1877 von den evangelischen Missionaren des Missionswerk Hermannsburg -ein kleiner Ort in der Lüneburger Heide -errichtet wurden.

Trotz gleißender Sonne und roter Wüste wirkt hier noch immer alles ein wenig deutsch: Eine freundliche Dame serviert zum Kaffee heißen Apfelstrudel mit Sahne und an den Wänden hängen Fotos von Aborigines in strengen Spitzenkostümen und Hochsteckfrisuren, deren Kinder auf Namen wie Gerhard hören.

Ein durchdringender Sirenenton unterbricht die Stille des Morgens. 10 Uhr 15, das Zeichen für den Morgentee. Der Mann, der den Alarm-Knopf gedrückt hat, heißt Gus Williams und ist der Chef der Gemeinde. Rund 700 Aborigines wohnen noch auf dem Missionsgelände, viele von ihnen leben von Sozialhilfe.

Der schrille Ton erklingt mehrmals am Tag, er erinnert an die alten Zeiten und dient als Orientierung im Tagesablauf, erklärt Gus. Der 74-Jährige ist selbst noch mit den Missionaren aufgewachsen, später kämpfte er bei Parlamentsanhörungen um die Rückgabe des Landes an den Aranda-Stamm. Auch er hat mit tiefer Zufriedenheit Kevin Rudds Rede am Fernseher verfolgt. "Die Kirche hat uns unsere Kultur genommen", sagt er. Traumzeit? So etwas gebe es hier in der Region nicht mehr, meint er. Zu viele der Geschichten konnten nicht weitergegeben werden. Etwa weil hier des Nachts die Kinder eingeschlossen wurden, damit sie nicht am Feuer den Traumzeit-Legenden der Erwachsenen lauschen und so von ihnen lernen konnten.

Überlebensprognose: zwei Stunden
Bob Taylor zeigt auf seiner Tour, welches Wissen im Outback nötig ist, wenn nicht freundliche Kellnerinnen Champagner und Kürbissuppe reichen. "Ich denke, ich könnte etwa drei Tage im Busch überleben", schätzt er. Für mehr fehlen ihm die genaueren Kenntnisse über verborgene Wasserlöcher in der Wüste, dieses Wissen wurde früher durch die Stammeslegenden übermittelt. Etwas missbilligend betrachtet er seine kleine Gruppe, von denen einige nicht einmal eine Wasserflasche mit auf den Bush Walk genommen haben. "Euch gebe ich höchstens zwei Stunden", sagt er kopfschüttelnd aber gutmütig und macht sich mit seiner Gruppe zurück auf den Weg zum Bus -zurück in die Zivilisation.

Von Johanna Rüdiger
Quelle: berlinonline.de

 

 

12.2008

Weltjugendtag - eine Bilanz in Zahlen

Organisatoren blicken zurück
Der Papst ist abgeflogen, die Organisatoren ziehen Bilanz: Insgesamt 223.000 Pilger haben am katholischen Weltjugendtag (WJT) teilgenommen, wie die Veranstalter am Montag in Sydney mitteilten. Demnach kamen 113.000 Teilnehmer aus Australien; 110.000 reisten aus 170 Ländern an, davon 6.000 aus Deutschland. Auch 30 Teilnehmer aus Birma kamen den Angaben zufolge nach anfänglichen Problemen mit der australischen Einwanderungsbehörde nach Sydney.

Zu den Teilnehmern gehörten auch zahlreiche katholische Amtsträger.
„4.000 Priester und Diakone, 420 Bischöfe, 26 Kardinäle und ein Papst waren beim WJT08“, heißt es in der Mitteilung der Organisatoren. Rund um die Uhr waren demnach 1.000 Priester für Beichtgespräche im Einsatz. 2.000 akkreditierte Journalisten aus aller Welt berichteten über das kirchliche Großereignis.

Schon vor der offiziellen Eröffnung des WJT am vergangenen Dienstag hielten sich laut Veranstaltern 70.000 Pilger aus aller Welt zu den „Tagen in der Diözese“ in Australien auf. Am Eröffnungsgottesdienst nahmen demnach rund 150.000 Menschen teil; 400.000 erlebten die Abschlussmesse mit Papst Benedikt XVI. vor Ort.

Auch weltweit genoss der WJT große Aufmerksamkeit. Insgesamt verfolgten den Organisatoren zufolge 500 Millionen Menschen via Bildschirm die großen Events wie die „Boat-a-cade“ genannte Schiffsfahrt des Papstes über die Hafenbucht von Sydney, die Inszenierung des Kreuzwegs sowie den Abschlussgottesdienst am Sonntag. Viele Millionen nutzten das Internet, um am Glaubensfest down under teilzuhaben. Vor allem User in den USA, Großbritannien, Italien, Kanada, Spanien und Deutschland klickten die WJT-Webseite an.

Auch von der Flugdauer war die Reise nach Australien die bisher längste des Papstes. Der Flug von Rom nach Sydney dauerte inklusive Zwischenstopp in Darwin 19 Stunden und 45 Minuten. Für den Rückweg braucht die Maschine der australischen Fluggesellschaft Qantas etwas länger: Sie legt die 16.550 Kilometer in geplanten 21 Stunden zurück. Der Papst wurde gegen 23.00 Uhr wieder in Rom erwartet.
 

 

19.12.2008

Themen der kommenden Weltjugendtage

Der nächste internationale Weltjugendtag soll 2011 in Madrid stattfinden und in dem Thema gipfeln: „Bleibt in Christus verwurzelt und auf ihn gegründet, und haltet an dem Glauben fest!“

Vatikan (kath.net) Papst Benedikt XVI. hat die geistlichen Themen für die kommenden drei Weltjugendtage veröffentlicht. Die Themen werden den geistlichen Weg für das internationale Treffen in der spanischen Hauptstadt Madrid vom 16. bis 21. August 2011 prägen.
Der 24. Weltjugendtag im Jahr 2009 wird auf lokaler Ebene gefeiert und trägt den Titel: “Wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt” (1 Tim 4, 10). Das 25. Weltjugendtreffen 2010 steht unter dem Motto der Frage des reichen Jünglings: „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Mk 10, 17)
Der 26. Weltjugendtag findet schließlich auf internationaler Ebene 2011 in Madrid statt und gipfelt in dem Thema: „Bleibt in Christus verwurzelt und auf ihn gegründet, und haltet an dem Glauben fest!“ (Kol 2,7) Der letzte internationale Weltjugendtag fand vergangenen Juli im australischen Sydney statt.

Quelle: domradio

 

 

14.12.2008

Linkliste bearbeitet

Die Linkliste ist überarbeitet und erweitert worden. Viel Spaß beim stöbern im www.

 

 

12.12.2008

Madrid 2011 - noch keine Neuigkeiten... aber
Jeden ersten Donnerstag im Monat:

Kleines Morgenlob in St. Hubertus um 06:00 Uhr

 

Morgens um 06:00 Uhr findet im Chorraum der fast dunklen, nur vom Kerzenschein am Altar erleuchteten Kirche St. Hubertus in Köln-Flittard ein kurzes Morgenlob statt. Anschließend gibt es im Pfarrhaus ein gemeinsames Frühstück um den Tag gestärkt angehen zu können.
In der Fasten- und Adventszeit findet das Morgenlob jeden Donnerstag statt.

 

 

01.09.2008

Madrid 2011 - es geht schon wieder los
Der Weltjugendtag 2011 in Madrid steht quasi schon vor der Tür. Zwar wird es noch etwas dauern, bis wir wirklich fahren, aber die Vorbereitungen laufen langsam an. Mehr unter Madrid 2011.

 

 

24.08.2008

Überarbeitet
Unser Tagebuch ist überarbeitet. Diverse Rechtschreibfehler sind verbessert, fehlende Bilder eingefügt und alles in besserer Qualität online gestellt.
Mehr unter “Tagebuch und mehr

Unsere Reportage vom Bürgerfunk Köln ist auch online gestellt und unter “Radio” zu finden.

Zwei Videos sind auch online gestellt. Eine Bahnfahrt in Melbourne und “recive the power” während der Eröffnungsmesse. “Video

 

 

18.08.2008

Nachtreffen
Am 24.08. findet unser Nachtreffen im CRUX statt.
Mehr Infos gibt’s unter TERMINE.

 

 

11.08.2008

Angekommen Teil 2 - Zu Hause

Über zwei Wochen ist es schon her... die Eindrücke sind aber immer noch frisch und in der Nachbetrachtung war es eine unglaubliche Zeit. Zur Zeit arbeiten wir am “Gesamtkunstwerk Tagebuch”. Wir wollen das Tagebuch als ein großes PDF-Dokument, mit vielen Bildern aufgelockert, zusammenstellen. Da wir aber insgesamt über 10.000 Bilder und noch einige kleine Videos gemacht haben, wird diese Arbeit noch ein wenig dauern.

 

 

04.07.2008

Angekommen

Nach langen, langen Flugstunden, einem Umstieg in Singapur und einer kleinen Busfahrt sind wir in der St. Monica Highschool angekommen. Sie wird unser vorübergehendes zu Hause für die nächsten 3 Tage, anschl. werden wir in Gastfamilien untergebracht.

Ab jetzt versuchen wir mehrmals in der Woche das Tagebuch online zu stellen.

 

 

28.06.2008

Die Rucksäcke sind gepackt...

... es kann losgehen!
Letzten Freitag fand unser letztes Treffen satt. Dabei wurden noch die letzten Kleinigkeiten auf die Rucksäcke verteilt. Am Montag gibt es ein Abschlusspizzaessen.

Wir werden versuchen Euch im Tagebuch mit Berichten und Bildern auf dem Laufenden zu halten. Falls es zu Problemen mit der Webseite bzw des uploades kommen sollte, dann werden wir übers Forum zumindest kleine Texte online setzten können.

 

 

18.06.2008

Programm steht!!

Das Proramm während “Tage der Begegnung” in den Diozesen in Melbourne, des “Welt Jugend Tag” in Sydney und unserer einwöchigen Reise steht.
Mehr dazu HIER!

 

 

11.06.2008

Der Rückflug und die Urlaubswoche

Das Ferienwerk hat uns auch unseren Rückflugtermin mitgeteilt. Am 26.08. geht es gegen 2346 Uhr wieder zurück nach Kölle.
Die Woche nach dem WJT werden wir eine Safari machen und und den Uluru (Airs Rock) besuchen.

 

 

02.05.2008

Unsere Reise steht (fast) fest

Das Ferienwerk hat uns unsere Reise mittlerweile bestätigt. Lediglich unser Rückflug steht noch in den Sternen (aber wir werden zurückkommen - versprochen!).
HIER gibt es mehr Infos zu den Reisedaten.

 

 

28.04.2008 - Webseite

Stadtpläne

Unter Downloads gibt es Stadtpläne von u.a. Sydney und Melbourne.

 

 

27.04.2008 - Aktion

Spendenlauf:

Am 26.04.2008 fand im Wäldchen der Bruder Klaus Siedlung zwischen 13:00 und 17:00 Uhr unser Sponsorenlauf statt.
Für heiße Würstchen, lecker Koteletts und kühles Bier wurde gesorgt!

 

Kuchenverkauf:

Am 27.04.2008 wurde im Rahmen der Familienmesse in St. Pius (Flittard um 11:15 Uhr) zur Aufbesserung unserer Reisekasse Kuchen verkaufen.

 

Bilder gibt es unter: Sponsorenlauf und Kuchenverkauf.

 

 

13.03.2008 - Sponsoring

Im Mai werden wir im Rahmen einer Familienmesse zur Aufbesserung unserer Reisekasse Kuchen verkaufen.

Das genaue Datum folgt.

 

 

20.03.2008 - News

Die Newsletter des Erzbistums zum WJT gibt’s jetzt im Downloadbereich für Euch zum herunterladen. Die weiteren Newsletter werden auch hier für Euch online gestellt.

 

 

28.02.2008 - WJT-News und Fakten

- das Bistum Köln ist zahlenmässig mit 530 Personen am stärksten vertreten
- es wird die grösste Menschenansammlung in der Geschichte Australiens
- es werden 500.000 Besucher erwartet, davon 125.000 aus dem Ausland
- aus den USA, Italien und Deutschland werden die meisten Pilger erwartet
- der Veranstaltungsplan des Organisationskomitees umfasst 17.000 Seiten
- die Abschlussmesse findet auf der Pferderennbahn Randwick Racecourse statt

 

 

28.02.2008 - Reisenews I

Tage der Begegnung in Melbourne
Dort werden wir zu zweit oder dritt in Gastfamilien untergebracht.

WJT Sydney
Ab jetzt schlafen wir in einer Turnhalle oder Schule.

 

 

28.02.2008 - Reisenews II

Reisetermin
Es hat geklappt!!! Unsere Terminwunsch wurde angenommen. So starten wir nun am 02.07.2008 um 22.20 Uhr am Frankfurter Flughafen unsere Reise mit Singapur-Airlines. Einen ca. dreistündigen Zwischenstop werden wird in Singapur machen. Wir werden dann am 04.07. morgens gegen 7.15 Uhr in Melbourne landen.

Von Singapur wird es höchstwahrscheinlich mit dem neuen A380 nach Melbourne gehen.
Der Rückreisetermin ist vom Ferienwerk noch nicht bestätigt.

 

 

14.02.2008 - Update

Termine
Ich hab unsere neuen Termine eingetragen.

Links & Dokumente
Die Reiseinfos vom Ferienwerk gibt es ab jetzt zum download.

 

 

05.02.2008 - News

Reisetermin
Wir haben beim Bistum folgenden Zeitraum für unsere Reise als Wunschtermin angegeben:
Hinflug: 02. oder 03. 07.2008
Rückflug: 27. oder 28.07.2008
Was draus wird? Lassen wir uns überraschen...

 

 

21.01.2008 - Webseite

Jetzt auch mit Gästebuch
Das Gästebuch ist jetzt auch freigeschaltet.

 

 

19.01.2008 - Webseite

Webseite endlich online
Die Webseite von wirfahrennachsydney.de ist endlich online. Es sind zwar noch nicht alle Links gesetzt, auch fehlen noch Bilder, aber das Grundgerüst steht

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(auch wenn es hier mehr wie ein Osterhase aussieht)

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